| Warnung
vor neuer Abzocke im Internet: lebensprognose.com
29. Januar 2007
Die Firma Internet Service AG,
Schweiz lockt mit Webseiten, die Tests zur Ermittlung der voraussichtlichen
Lebenserwartung anbieten.
Dieses Angebot scheint auf den
ersten Blick kostenlos, denn die Preise stehen im Kleingedruckten,
in userem Fall in den AGB. Wir von internetvictims! haben uns bei
lebensprognose.com testweise angemeldet.
Nach Eingabe unseres Namens und
Adressdaten haben wir eine E-Mail bekommen, in dieser wir einen
Link zur vollständigen Anmeldung bestätigen sollten. Die
E-Mail kam an, den Link haben wir nie bestätigt, so daß
ein Kaufvertrag sicher nicht zustandekam. Schon bald erhielten wir
die ersten Mahnungen per E-Mail und sogar per Post. Wir sollen 59,00
Euro bezahlen!
Hier ist die "Letzte
Zahlungserinnerung" zu einem nicht stattgefundenen Rechtsgeschäft.
Ganz schön dreist, oder?
Wir warten nun gespannt auf die
weitere Vorgehensweise der Firma Internet Service AG - Anwalt bzw.
Inkassobüro wurde ja schon angedroht.
Also liebe lebensprognose.com,
wir sind schon ganz aufgeregt! Und auf Webseiten zu werben, wo sich
das Durchschnittsalter der User bei 12 Jahren bewegt, die Kinder
ahnunglos diesen vermeintlich kostenlosen Service in Anspruch nehmen
und die Eltern dann zur Kasse bitten, ist wohl auch nicht gerade
die feine englische Art...
TIPP der Redaktion:
Mahnungen und Zahlungserinnerungen einfach ignorieren, dann löst
sich das Problem von selbst!
Dreist,
dreister, Inkasso!
22. März 2007
Als ob wir es nicht geahnt hätten,
flattert uns heute ein Schreiben der Firma „Deutsche Inkassostelle“
ins Haus, welche den ursprünglichen Betrag von 59,-- Euro eintreiben
will. Zuzüglich Inkassogebühren und andere Kosten versteht
sich. Der geforderte Betrag beläuft sich auf 92,03 Euro.
Laut unserer Recherche ist die
„Deutsche Inkassostelle“ natürlich mit der „Internet
Service AG“ verbandelt. Auch dieser Trick ist nichts Neues.
Denn die eine Krähe hackt der anderen bekanntlich kein Auge
aus.
Der einzige Trost, den wir aus
diesem Schreiben ziehen können: Es hat den Drahtziehern dieser
„Abzock-Maschine“ wieder Porto und Arbeit gekostet.
Schreibt also ruhig weiter, droht und fordert, wir zahlen nicht!
Lesen in diesem Zusammenhang
auch das entsprechende
Urteil des Amtsgerichtes München.
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