| Eltern
aufgepasst! Was sich hinter Bit Torrent, Azureus, Emule, Lime Wire,
Shareaza, Bearshare, und Kazaa verbirgt.
Hausdurchsuchung? Durchsuchungsbeschluss? Der Familienvater
versteht die Welt nicht mehr, als frühmorgens die Polizei in
sein Haus stürmt und beginnt Computer und Datenträger
zu beschlagnahmen. Der Grund: Sein 13jähriger Sohn hatte aus
dem Internet Musik „gedownloaded“ und dem Vater damit
ganz schön Ärger eingehandelt. Dieser musste nämlich
in der Folge dieser Aktion 5000 Euro für einen Anwalt berappen
und auch den beschlagnahmten Computer hat er nie wieder gesehen.
So wie dem ahnungslosen Grafiker ergeht es immer
mehr Eltern in Deutschland und der Grund ist immer der Gleiche.
Der Filius „saugt“ seine Lieblingssongs einfach aus
dem Internet und - Vatis Flatrate sei dank – das gleich gigabyteweise!
Aber Vorsicht: Ab einer Menge von 400 Dateien (das entspricht 20
– 40 CDs) im so genannten „Shared Folder“ gerät
man ins Visier der Ermittler.
Die Musikindustrie geht beim Aufspüren von
Downloads nicht immer zimperlich vor. Sie betreiben neuerdings sogar
selbst „Tauschringe“ um leichter an die Daten und IP-Adressen
der Täter zu kommen. Dabei ist es den Plattenbossen scheinbar
egal, ob Ihnen bei Ihren Fangzügen meist nur Jugendliche und
strafunmündige Kinder ins Netz gehen.
Wer solchen Ärger präventiv vermeiden
will, sollte zuerst mit seinen Kindern reden und nachfragen, ob
Sie Musikstücke aus dem Internet herunterladen. Die Problematik
ist nämlich folgende: Jeder der in einer Tauschbörse etwas
herunterlädt, stellt genau dieselben Files im „Shared
Folder“ den anderen Nutzern gleichzeitig zum Download bereit.
Und genau das ist strafbar.
Befinden sich Programme wie Bit Torrent, Azureus,
Emule, Lime Wire, Shareaza, Bearshare, oder Kazaa auf dem heimischen
Rechner ist also Vorsicht geboten. Wir raten besorgen Eltern dazu,
im Einvernehmen mit Ihren Kindern solche Programme zu löschen.
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