| Präventivmaßnahmen
Wir wollen Ihnen mit
unserem kleinen Radgeber nicht den Spaß am Surfen verderben.
Er soll lediglich als kleiner „Leitfaden für Vorsichtige“
dienen, oder für solche die bereits Opfer eines Cybercrimes
wurden und eine neue „Online-Identität“ aufbauen
wollen.
Schutz von Kindern: Sollten Sie Ihre Kinder
schützen wollen, oder ist es zu Vorfällen mit Minderjährigen
gekommen, haben wir hier spezielle Tipps zum Schutz von Kindern
für Sie zusammengetragen.
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Hinterlegen Sie in Foren, Chats, etc. niemals
mehr Informationen als nötig. Ihre private Anschrift oder
Ihre Telefonnummer ist dort fehl am Platze. Auch die Nennung
von Domainnamen (sollten Sie welche besitzen) ist sehr zweifelhaft.
Über die so genannte „whois“ Abfrage kann man
Ihre wahre Anschrift leicht herausfinden. Auch vom Ausfüllen
von „Profilen“ ist abzuraten. Sie geben zu viele
persönliche Daten und Informationen von Ihnen Preis. Am
besten wäre es, Sie sind lediglich mit Ihrem „Nick“,
also einem erfundenen Usernamen aktiv.
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Verzichten Sie auf Benutzernamen, welche
Rückschlüsse auf Ihre Identität zulassen, wie
z.B. HarleyPeter, GaySchwabing, etc. Achten Sie insbesondere
bei Kindern darauf, dass keine Namen wie Sandra1992, Littleteen,
etc. verwenden. Solche Namen stechen möglichen Übeltätern
sofort ins Auge. Am besten also ein „geschlechts- und
altersneutraler“ Name, wie z.B. HappySurfer oder Hobbykoch.
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„Googeln“ Sie sich von Zeit zu
Zeit mal selber. Das heißt, geben Sie Ihren Namen, vielleicht
noch zusammen mit Ihrem Wohnort, in die Suchmaschine Ihrer Wahl
ein. Sollte Sie bereits Opfer geworden sein, ist es immer gut
so schnell wie möglich informiert zu sein. Ist z.B. ein
Bild von Ihnen ungewollt ins Internet gelangt, haben Sie eine
sehr realistische Chance es löschen zu lassen, wenn es
sich auf lediglich einer Seite existiert. Ist das Bild erst
einmal kopiert, verliert es sich in den Weiten des Internets
und ist auch kaum mehr überall zu finden, bzw. zu löschen.
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Sollten Sie den Service von „Datingsites“
nutzen, besorgen sie sich auf alle Fälle eine zweite Email
Adresse, verwenden Sie niemals die Adresse mit der sie auch
geschäftlich auftreten. Dies gilt insbesondere wenn Sie
eine eigene Domain besitzen, wie info@optikhuber.de.
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Seien Sie besonders skeptisch, wenn es um
Ihre Kontonummer, Kreditkartennummern oder TAN-Nummern geht.
Antworten Sie niemals auf Emails, in denen nach solchen Daten
gefragt wird. Folgen Sie auch keinen Links aus solchen Emails.
Auch wenn Absender, Webseiten täuschend echt aussehen,
geben Sie niemals dort Daten ein. Eine „Sparkassen-Webseite“
nachzubauen und selbst einen ähnlichen Domainnamen ins
Netz zu stellen ist für die „Phisher“ kein
Problem.
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Verwenden Sie im Internet nicht Ihren zweiten
oder gar dritten Vornamen. Mit Peter Müller sind Sie weit
weniger zu identifizieren oder zu finden als Mit Peter Maximilian
Huber, oder Peter M. Huber.
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Sollte in einem Chatraum eine Diskussion
zu heftig, oder gar beleidigend werden, mischen Sie sich nicht
ein und verlassen Sie den Chat. Auch sollten Sie es vermeiden
sich „im Eifer des Gefechtes“ dazu verleiten zu
lassen andere zu beschimpfen oder gar zu beleidigen.
Schutz von Minderjährigen
im Internet
-
Chatten Sie mit Ihren Kindern gemeinsam.
So lernen Sie die Webseiten kennen, auf denen sich Ihre Kinder
aufhalten. Des weiteren können Sie mit einem „kritischen
Auge“ am Chat teilnehmen und so überprüfen ob
dort alles mit rechten Dingen zugeht. Sollte es zukünftig
zu Problemen kommen, haben Sie zumindest schon einmal einen
Anhaltspunkt, wo sie mit Ihrer Recherche beginnen können.
Ansonsten bleibt Ihnen das Verhalten Ihrer Kinder in der Cyberwelt
völlig fremd.
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Sollten Sie misstrauisch werden, welche Seiten
Ihre Kinder im Internet aufsuchen, gibt Ihr Browser unter der
Funktion „Verlauf“ Auskunft. Solche Daten sind jedoch
sehr heikel und es kann leicht als „Vertrauensbruch“
gewertet werden, wenn Sie diese Methode wählen. Fakt ist
jedoch, diese Funktion gibt genauen Aufschluss darüber,
welche Seiten besucht wurden, bietet natürlich aber keinen
100igen Schutz.
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Wie wir auch schon bei den Tipps weiter oben
auf dieser Seite hingewiesen haben, sollten Kinder geschlechts-
und altersneutrale Namen im Internet wählen. Also bitte
nicht „Susi12Jahre“ etc.
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Im besten Falle wissen Sie das (oder die)
Passwörter Ihrer Kinder im Internet. Sprechen Sie mit Ihren
Kindern über diese Notwendigkeit und überprüfen
Sie die Passwörter von Zeit zu Zeit, aber bitte ohne in
die Privat- oder Intimsphäre Ihrer Kinder einzudringen.
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Suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind ein digitales
Foto aus welches es an Chatfreunde schicken oder tauschen darf.
Dass es sich dabei natürlich nicht um ein Bild Ihres letzten
FKK Urlaubs handeln sollte, versteht sich von selbst. Am besten
ist ein ganz einfaches Passbild.
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Erklären Sie Ihren Kindern eindringlich,
dass es Ihnen sofort mitteilen muss, falls es Fotos mit nackten
Personen (egal ob Bilder von Kindern oder Erwachsenen) zugeschickt
bekommt. Gleiches gilt natürlich auch für Bilder mit
nicht jugendfreien Inhalten.
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Sollte sich Ihr Kind mit einer „Internet-Bekanntschaft“
treffen wollen, seien Sie besonders vorsichtig. Fragen Sie genau
nach und am allerbesten begleiten Sie Ihre Kinder zu solchen
treffen.
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Erklären Sie Ihren Kindern genau, wie
es sich bei Drohungen verhalten soll. Gerne werden Kinder zum
Beispiel mit einem „gemeinsamen Geheimnis“ in die
Enge getrieben. Mit Sätzen wie „Du bist ja eine tolle
Freundin, ich erzähle Die mein Geheimnis und Du sagst mir
nicht einmal wo Du wohnst…“ schüchtern potentielle
Täter Ihre Opfer ein. Erklären Sie Ihrem Kind, dass
es im Internet niemandem etwas schuldig ist und im Notfall einfach
einen Chat verlassen darf ohne zu antworten.

| „Holzauge
sei wachsam“
Werden Sie aufmerksam wenn …
- ihr Kind mehr telefoniert als vorher. Insbesondere Gespräche
in fremde Städte oder gar ins Ausland sind verdächtig.
- ihr Kind plötzlich Telefonanrufe bekommt, insbesondere
von Erwachsenen.
- ihr Kind Päckchen per Post zugeschickt bekommt.
- ihr Kind gereizt reagiert, wenn Sie an den Computer
wollen.
- ihr Kind zu ungewöhnlichen Zeiten oder spät
nachts surft.
- ihr Kind sofort alle Browserfenster oder Messenger schließt,
wenn Sie das Zimmer betreten.
- ich ihr Kind über einen fremden Internet-Account
einwählt.
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