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Ihre
Tricks
Gefahren
im Internetcafé
Ein Internetcafé, auch Cybercafé
genannt, wird von vielen aufgesucht, die zu Hause keinen Computer
haben oder sich gerade im Urlaub befinden. Dort kann man zum Beispiel
kleine Bürotätigkeiten erledigen, seine E-Mails abrufen,
Online Games spielen, CDs brennen und Dokumente ausdrucken. Ein
Internetcafé bietet oft den idealen Schutz für Rufmörder
und Online-Betrüger, da man sich anonym an einen Rechner setzen
und unbeobachtet in aller Ruhe sein kriminelles Vorhaben erledigen
kann. Einer gezielten Rufschädigung oder Beleidigung steht
nun nichts mehr im Wege.
Postet der Täter nun fleißig seine Unwahrheiten
in Foren und Blogs, wird bei einer späteren Strafverfolgung lediglich
das Internetcafé ermittelt, und dies befindet sich sicherlich nicht
in der gleichen Stadt, in der vielleicht ein Verdächtiger seinen Wohnsitz
hat. Außerdem ist es nicht auffällig, dass man sich dort auch
etwas länger aufhält. Während sich moderne Internetcafés
in Europa und den USA fast ausschließlich nur für Rufmörder
eignen, da sie die Installation von fremder (Schad-)Software nicht zulassen,
bieten so genannte »Zweite Welt Länder« einen offenen
Computerpark, auf dem man so ziemlich alles installieren kann, was man
für seine illegalen Vorhaben braucht. Das Spektrum reicht von Spam-Software,
Spionagesoftware bis hin zu Programmen für Denial of Service (DoS)-Attacken.
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Die Texte auf dieser Seite sind erschienen im Buch
"Tatort Internet" im Markt+Technik Verlag.
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